Erfolgsgeschichten

Daniela Akrmanovás Weg durch die Euroregion Neisse führt über drei Hochschulinstitutionen der Region und über beide Seiten der Grenze. Aufgewachsen in Liberec, studierte sie zunächst Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Zittau/Görlitz und absolvierte anschließend den Masterstudiengang International Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) der TU Dresden. Heute arbeitet sie als Junior Auditorin bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Dresden. Im folgenden Interview, das im Rahmen des ERNILAC-Projekts geführt wurde, spricht sie über ihr Studium, ihren Berufseinstieg und darüber, warum sie ihre Karriere bewusst in der Nähe ihrer Heimatregion aufbaut.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Daniela Akrmanová. Ich komme ursprünglich aus der Tschechischen Republik, aus Liberec, und arbeite seit 2024 in Deutschland.

Was und wo haben Sie studiert?

Ich habe zunächst Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Zittau/Görlitz studiert. Danach habe ich den Masterstudiengang International Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) der TU Dresden abgeschlossen. Während meines Bachelorstudiums habe ich außerdem ein Erasmus-Semester in Spanien verbracht.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich habe Betriebswirtschaftslehre gewählt, weil ich nach der Schule noch nicht genau wusste, welchen beruflichen Weg ich einschlagen möchte, und das Studium viele berufliche Möglichkeiten eröffnet. Den Master in International Management habe ich gewählt, weil ich mein Wissen vertiefen und mich mit internationalen Themen wie Wirtschaftsethik beschäftigen wollte. Auch die Nähe zu meiner Heimatregion spielte eine wichtige Rolle.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Während meines Studiums habe ich meine Deutschkenntnisse deutlich verbessert, gelernt, komplexe Inhalte in einer Fremdsprache zu verstehen, selbstständiger und kritischer zu denken und sicherer zu präsentieren. Außerdem habe ich gelernt, erfolgreich in internationalen Teams zu arbeiten.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite seit 2024 bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Dresden als Junior Auditorin. Inzwischen führe ich eigenständig Prüfungen kleinerer Unternehmen durch und übernehme zunehmend Verantwortung bei Jahresabschlussprüfungen.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Während meines Studiums habe ich bereits bei Knorr-Bremse in Liberec gearbeitet und dort auch meine Abschlussarbeit geschrieben. Nach meinem Masterabschluss bin ich noch ein Jahr im Unternehmen geblieben. Gleichzeitig suchte ich nach einer neuen Stelle in Deutschland und wechselte 2024 zu meiner jetzigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Dresden.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Nach dem Masterabschluss bin ich zunächst in meiner bestehenden Stelle bei Knorr-Bremse geblieben. Die Suche nach einer neuen Position in Deutschland dauerte einige Zeit, da viele Bewerbungen unbeantwortet blieben. Erst 2024 fand ich meine jetzige Stelle in Dresden.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Ich bin besonders stolz darauf, in Deutschland studiert und danach erfolgreich den Einstieg in eine angesehene deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geschafft zu haben. Außerdem sehe ich es als großen Erfolg, die Probezeit erfolgreich bestanden zu haben und nun Prüfungen eigenständig durchführen zu können.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Nein. Ich habe nur innerhalb der Region gesucht, höchstens bis Dresden, und wollte nicht weiter in andere Teile Deutschlands ziehen.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Ich bin wegen meiner Familie, meiner Freundinnen und Freunde und meiner starken Verbindung zur Euroregion Neisse geblieben. Außerdem schätze ich das grenzüberschreitende, internationale Umfeld zwischen Deutschland, Tschechien und Polen sowie die Nähe zur Natur.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Ja. Bereits während des Studiums habe ich als Werkstudentin bei Knorr-Bremse in Liberec gearbeitet. Dort konnte ich praktische Erfahrungen im Einkauf und in der Zusammenarbeit mit deutschen Kolleginnen und Kollegen sammeln.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Studierende sollten konsequent ihre Deutschkenntnisse verbessern, vor allem die ersten zwei Semester durchhalten und nicht aufgeben. Außerdem würde ich empfehlen, Lerngruppen zu bilden, international zu arbeiten und sich von Rückschlägen bei der Jobsuche nicht entmutigen zu lassen.


Tereza Tucková kam aus der Tschechischen Republik über einen Sprachaufenthalt in Bayern in die Euroregion Neisse. Nach einem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre in Tschechien verbrachte sie ein Jahr in Passau, um Deutsch auf C1-Niveau zu lernen, bevor sie den Masterstudiengang International Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) aufnahm. Heute arbeitet sie selbst am IHI — ein Beispiel dafür, wie direkt ein grenzüberschreitendes Studium in eine grenzüberschreitende Karriere führen kann.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Tereza Tucková. Ich komme aus der Tschechischen Republik, lebe dort und arbeite in Deutschland.

Was und wo haben Sie studiert?

Von 2016 bis 2018 habe ich den Masterstudiengang International Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) studiert. Davor habe ich in der Tschechischen Republik einen Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre erworben.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Nach meinem Bachelorabschluss wollte ich Deutsch lernen. Deshalb verbrachte ich ein Jahr an der Universität Passau und erreichte dort das C1-Niveau. Danach suchte ich nach einer deutschen Hochschule in der Nähe meiner Heimat und entschied mich für das IHI Zittau. Mich reizte auch die Herausforderung, auf Deutsch an einer deutschen Einrichtung zu studieren.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Während des Studiums habe ich meine Kommunikationsfähigkeiten auf Deutsch und Englisch weiterentwickelt, mein schriftliches Deutsch verbessert und gelernt, in internationalen Teams zusammenzuarbeiten.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite als Sekretärin am Internationalen Hochschulinstitut Zittau und zugleich als Projektassistentin im DNK-Projekt. Zu meinen Aufgaben gehören Kommunikation, Organisation, die Koordination von Besprechungen sowie administrative Unterstützung.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Nach dem Abschluss arbeitete ich zunächst in der Tschechischen Republik bei Škoda Auto als Sekretärin im Bereich Unternehmensentwicklung und Digitalisierung. Dort unterstützte ich das Management von Vorstand und Aufsichtsrat. Später wechselte ich an das Internationale Hochschulinstitut Zittau.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Ich fand meine erste Stelle weniger als einen Monat nach dem Abschluss.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Ich bin besonders stolz auf meine erste Position bei Škoda Auto, weil sie auf Top-Management-Ebene angesiedelt war. Außerdem bin ich stolz darauf, später eine Stelle am Internationalen Hochschulinstitut Zittau bekommen zu haben, obwohl Deutsch nicht meine Muttersprache ist.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Nein. Ich wollte bewusst in der Region bleiben und habe nicht außerhalb der Euroregion gesucht.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Ich bin in der Region geblieben, weil meine Familie und meine Freundinnen und Freunde hier leben und ich mich hier verwurzelt fühle.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Nein. Während des Studiums habe ich mich auf mein Studium konzentriert und hatte keinen Kontakt zu regionalen Arbeitgebern.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Ich empfehle Studierenden, gezielt Sprachkenntnisse aufzubauen, besonders in Deutsch. Außerdem sollten sie kulturelle Unterschiede kennenlernen, reisen, an Workshops und studentischen Aktivitäten teilnehmen und grenzüberschreitende Möglichkeiten nutzen.


Nikola Gottlieberovás Karriere zeigt, wie frühe praktische Einbindung während des Studiums direkt in ein Stellenangebot münden kann. Sie absolvierte einen Bachelorstudiengang Business and Languages an der Hochschule Zittau/Görlitz und wechselte anschließend in den Masterstudiengang Business Ethics and Responsible Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI). Bereits vor Abschluss ihres Studiums hatte sie dort eine Stelle sicher.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Nikola Gottlieberová. Ich komme aus der Tschechischen Republik, lebe und arbeite inzwischen aber in Deutschland.

Was und wo haben Sie studiert?

Ich habe meinen Bachelorabschluss in Business and Languages an der Hochschule Zittau/Görlitz in Görlitz gemacht. Danach habe ich den Masterstudiengang Business Ethics and Responsible Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau studiert.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich habe mich für ein Studium in Deutschland entschieden, weil ich meine Deutschkenntnisse verbessern wollte. Görlitz war außerdem von meinem Heimatort aus gut erreichbar, und die Lebenshaltungskosten waren deutlich niedriger als in Prag.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Während des Studiums habe ich interkulturelle Kompetenzen entwickelt, mein Deutsch und Englisch verbessert und Fähigkeiten im Dolmetschen und Übersetzen erworben. Außerdem habe ich Grundlagen in Volkswirtschaft, Rechnungswesen, Marketing und Management gelernt.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite am IHI Zittau als Gutachterin im Projekt Deutscher Nachhaltigkeitskodex. Ich prüfe Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen und gebe Rückmeldungen. Außerdem unterstütze ich Projektanträge, arbeite mit der Technischen Universität Liberec zusammen und unterrichte gelegentlich auf Deutsch und Englisch.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Noch vor Abschluss meines Masterstudiums erhielt ich ein Angebot, am Lehrstuhl für Umweltmanagement zu arbeiten. Nach erfolgreichem Abschluss begann ich direkt am IHI Zittau.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Ich musste nicht aktiv nach einer Stelle suchen, weil ich das Angebot bereits vor Studienabschluss erhalten hatte. Zwischen Angebot und Arbeitsbeginn lagen etwa zwei Monate — das Angebot kam im November, begonnen habe ich im Januar.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Ich bin besonders stolz darauf, an einem Projektantrag mitgearbeitet zu haben, bei dem ich unter erheblichem Zeitdruck Verantwortung übernommen, Besprechungen organisiert und sehr positives Feedback für meine Arbeit erhalten habe.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Nein. Ich wollte in der Region bleiben und erhielt ein passendes Angebot, bevor ich überhaupt aktiv mit der Stellensuche begann.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Ich wollte bewusst in der Region bleiben. Noch bevor ich mich auf andere Stellen bewerben konnte, hatte ich bereits das Angebot am IHI Zittau erhalten und angenommen.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Ja. Während des Studiums arbeitete ich als studentische Hilfskraft für Professorinnen und Professoren, unterstützte Forschungsprojekte, organisierte Alumni-Veranstaltungen, korrigierte tschechische Texte und arbeitete außerdem als Gästeführerin im Haus Schminke in Löbau. Auch Praktika brachten mir wertvolle Kontakte.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Studierende sollten früh nach Praktika und Karrieremöglichkeiten suchen, Kontakte aufbauen und bereits während des Studiums praktische Erfahrungen sammeln. Es ist sinnvoll, früh über den eigenen beruflichen Weg nachzudenken und sich gezielt darauf vorzubereiten.


Hana Holasovás Verbindung zur deutsch-tschechischen Grenzregion begann bereits in der Schule: Eine bilinguale deutsche Abteilung an ihrem Gymnasium in Liberec und ein Schuljahr in Bayern stellten die Weichen für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing an der Hochschule Zittau/Görlitz. Heute leitet sie das tschechische Team einer regionalen Sparkasse mit Sitz in Zittau und arbeitet genau an jener Schnittstelle des grenzüberschreitenden Bankgeschäfts, auf die ihr Studium bereits hindeutete.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Hana Holasová, Tschechische Republik — sowohl was meinen Wohnort als auch meine Staatsangehörigkeit betrifft. Ich lebe derzeit im Raum Liberec.

Was und wo haben Sie studiert?

Alles begann in der sechsjährigen deutschen Abteilung des F.-X.-Šalda-Gymnasiums in Liberec. Während meiner Schulzeit absolvierte ich ein einjähriges Austauschjahr in Deutschland, in Bayern, an der Partnerschule, dem Steigerwald-Landschulheim Gymnasium in Wiesentheid. Nach dem Schulabschluss und dem deutschen Abitur studierte ich Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich suchte nach einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Ich bewarb mich an der Technischen Universität Liberec und an der Hochschule Zittau/Görlitz. Ich wurde an beiden angenommen, konnte mir aber nicht vorstellen, auf Tschechisch zu studieren. Mich interessierte Marketing — also Kommunikation mit Menschen und die Anpassung von Produkten und Angeboten an ihre Bedürfnisse.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Die Analyse von Unternehmenszahlen, Produktionsplanung, die Definition von Zielkundengruppen, Grundlagen der Statistik und die Durchführung eigener Befragungen.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite als Leiterin des tschechischen Teams bei einer Sparkasse, einer regionalen Bank mit Sitz in Zittau. Ich führe ein Team mit mehreren Mitarbeitenden, bin für die tschechische Vertretung der Bank in der Tschechischen Republik verantwortlich und fungiere als Kontaktstelle zur Tschechischen Nationalbank. Zugleich arbeite ich als Hypothekenberaterin mit Schwerpunkt auf Finanzierungen für tschechische Bürgerinnen und Bürger, die in Tschechien leben und Immobilien kaufen, aber in Deutschland arbeiten und ihr Einkommen in Euro beziehen. Ich biete umfassende grenzüberschreitende Beratung und gehe auf länderspezifische Besonderheiten ein, die für meine Kundinnen und Kunden oft überraschend sind. Außerdem arbeite ich als Anlageberaterin für tschechische Kundinnen und Kunden. Da die meisten von ihnen mit der Fachterminologie nicht vertraut sind, bin ich für sie eine verlässliche Informationsquelle, der sie bei Finanzfragen vollständig vertrauen.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

10/2009: Abschlussarbeit und Studienabschluss. 09/2009: Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien — Bankberaterin, Spezialistin für Hypotheken und Firmenkunden, später Abteilungsleiterin.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Ich habe bereits gearbeitet, bevor ich meine Abschlussarbeit fertiggestellt hatte.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Wir waren die erste ausländische Bank, die von der Tschechischen Nationalbank zugelassen wurde. Ich war an der Entwicklung von Prozessen für grenzüberschreitende Finanzierungen beteiligt, einschließlich der Eintragung eines Pfandrechts nach ausländischem, also tschechischem Recht.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Nein, danke.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Meine Familie ist hier und ich habe eine gute Arbeit. Die Umgebung ist schön und es gibt hier viel zu tun.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Nicht in Deutschland, aber in der Tschechischen Republik ja.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Haben Sie keine Angst davor, eine Fremdsprache zu sprechen — die Menschen hier sind sehr freundlich. Man verdient hier vielleicht keine Millionen, aber für mich persönlich stehen andere Werte im Vordergrund. Wenn man das Leben genießen möchte, sollte man in dieser Region bleiben. Sie ist ein perfekter Ort für Work-Life-Balance.


Jiří Zahradník hat seine berufliche Laufbahn rund um die tschechisch-deutsche Grenze aufgebaut. Ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Dresden sowie ein späteres Studium für das Lehramt Deutsch und Geschichte in Liberec gaben ihm sowohl ein praktisches Verständnis beider Länder als auch starke Sprachkompetenzen. Heute leitet er von seinem Büro in Zittau aus das Tschechische Kompetenzzentrum der IHK Dresden, vernetzt Unternehmen und berät sie zum tschechischen und sächsischen Markt.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Jiří Zahradník. Ich bin tschechischer Staatsbürger, lebe in Liberec und arbeite in Zittau, Sachsen.

Was und wo haben Sie studiert?

Zunächst habe ich Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Dresden studiert. Später habe ich an der Fakultät für Pädagogik der Technischen Universität Liberec Deutsch und Geschichte für die Sekundarstufe I studiert.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich sah im Studium an der TU Dresden großes Potenzial für meine künftige berufliche Laufbahn. Mein Studium an der Technischen Universität Liberec ermöglichte mir anschließend, meinen persönlichen Interessen nachzugehen: Geschichte und Deutsch faszinierten mich schon seit meiner Kindheit.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Ich bin selbstständiger geworden. Mein erstes Studium hat mir gezeigt, wie man sich in einem fremden Land zurechtfindet, und gab mir Einblick darin, wie tschechische und deutsche Behörden arbeiten und denken. Mein zweites Studium verbesserte sowohl mein Deutsch als auch meine Computerkenntnisse.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite derzeit für die Industrie- und Handelskammer Dresden. Mein Büro befindet sich in Zittau, wo ich das Tschechische Kompetenzzentrum leite. Es stellt grenzüberschreitende Kontakte zwischen Unternehmen her und berät zum tschechischen und sächsischen Markt.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Ich arbeitete kurz bei Autobrzdy Hejnice – Knorr-Bremse und unterrichtete anschließend an der Staatlichen Sprachschule in Liberec. 2004 machte ich mich selbstständig und arbeitete als Dolmetscher, Übersetzer und Deutschlehrer. Im September 2014 wechselte ich zur Industrie- und Handelskammer Dresden.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Ich habe im Grunde schon während des Studiums gearbeitet; der Übergang war daher völlig nahtlos.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Ich bin stolz auf jede grenzüberschreitende Partnerschaft, die ich mit aufbauen konnte — und besonders auf die Momente, in denen ich erfahre, dass ich jemandem wirklich geholfen habe.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Nein.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Ich schätze die große Vielfalt an Möglichkeiten, die das Leben im Dreiländereck bietet. Da ich Fremdsprachen liebe, finde ich es besonders wertvoll, sie hier aktiv nutzen zu können. Außerdem schätze ich die historischen Verbindungen der Region und die Möglichkeiten, die das Leben in der EU bietet. Ich breche gern Grenzen aller Art auf — und diese Region ist dafür ein idealer Ort.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Ja, hatte ich.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Lernen Sie Sprachen — besonders die Sprachen unserer Nachbarn.


Dáša Hrehová machte ihr langjähriges Interesse an der deutschen Sprache zur Grundlage einer internationalen Karriere im Tourismus. Nach ihrem Studium an der Technischen Universität Liberec und an der International Graduate School Zittau sowie beruflichen Erfahrungen in London, Berlin und Dresden koordiniert sie heute die Kommunikation für den tschechischen Markt und grenzüberschreitende Projekte in der Tourist-Information Zittau.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Ich bin Dáša Hrehová. Ich lebe in der Tschechischen Republik und bin tschechische Staatsbürgerin.

Was und wo haben Sie studiert?

Ich habe an der Technischen Universität Liberec und an der International Graduate School Zittau studiert.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich wollte schon immer etwas studieren, das mit Deutsch zu tun hat. Zunächst spezialisierte ich mich auf Deutsch als Lehrfach, später wechselte ich in ein deutschsprachiges Studium des internationalen Managements.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Ich habe gelernt, keine Angst vor dem Sprechen zu haben, meine Sprach- und Präsentationsfähigkeiten gestärkt und praktische Erfahrungen in der Projektarbeit gesammelt.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite in der Tourist-Information Zittau. Ich koordiniere die internationale Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern, wirke an internationalen Projekten mit, erstelle tschechischsprachige Informationsbroschüren, berate tschechische Gäste und erstelle Website- und Social-Media-Inhalte für tschechische Besucherinnen und Besucher, unter anderem für die Facebook-Seite „Přírodní park Žitavské hory“.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Ich verbrachte fast ein Jahr im Rahmen von Erasmus in London, anschließend ein Jahr im Hilton Hotel in Berlin. Danach kam ich zur Tourist-Information für den Naturpark Zittauer Gebirge.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Praktisch sofort.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Ich bin stolz darauf, eine abwechslungsreiche Arbeit zu haben, bei der jeder Tag anders ist — und die mir sehr viel Freude macht.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Ja. Ich habe ein Jahr in Berlin gelebt.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Wegen meiner Familie und weil ich eine Arbeit habe, die mir Spaß macht.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Ein betreutes Praktikum hatte ich leider nicht, aber ich arbeitete fünf Jahre lang an einer Hotelrezeption und absolvierte ein weiteres Praktikum beim VCI Dresden.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Probieren Sie immer wieder Neues aus — man weiß nie, was daraus entstehen kann. Sagen Sie öfter Ja als Nein. Engagieren Sie sich in verschiedenen Aktivitäten und Bereichen, gestalten Sie Dinge, entdecken Sie die Welt und lernen Sie von älteren Menschen. Treten Sie lokalen Vereinen bei: Dort lernen Sie viele Menschen aus der Region kennen und erfahren sehr viel.


Veronika Lanková wusste schon als Kind, dass sie Lehrerin werden wollte. Sie studierte Englisch und Deutsch für das Lehramt in Prag und Liberec und begann bereits im zweiten Studienjahr in ihrem Berufsfeld zu arbeiten. Nach Lehr- und Leitungspositionen in Liberec unterrichtet sie heute Englisch und Deutsch als Zweitsprache an einer Oberschule in Zittau und unterstützt internationale Schülerinnen und Schüler dabei, sich in deutschen Klassen und im Leben in Deutschland zurechtzufinden.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Veronika Lanková. Ich lebe in der Tschechischen Republik und bin tschechische Staatsbürgerin.

Was und wo haben Sie studiert?

Ich habe Englisch und Deutsch für das Lehramt an weiterführenden Schulen und in der Sekundarstufe I an der Fakultät für Pädagogik der Karls-Universität in Prag studiert. Außerdem habe ich Englisch und Deutsch für dieselben Altersgruppen an der Fakultät für Pädagogik der Technischen Universität Liberec studiert.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich wollte schon seit meiner Kindheit Lehrerin werden, und die beiden Sprachen waren eine naheliegende Wahl, weil ich in ihnen meine Abschlussprüfungen abgelegt hatte. Außerdem hielt ich diese Kombination für die praktischste mit Blick auf meine künftigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Am praktischsten war für mich, meine eigenen Fähigkeiten im realen Unterricht zu erproben. Eigenständiges Unterrichten ermöglichte es jeder und jedem Studierenden zu testen, wie gut das theoretische Wissen in der Praxis funktioniert und ob der Beruf wirklich passt.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich unterrichte Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und Englisch an einer Oberschule für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10. DaZ bedeutet, Deutsch in Klassen für internationale Schülerinnen und Schüler zu unterrichten und ihre erfolgreiche Integration in deutsche Klassen sowie ganz allgemein ihre Anpassung an das Leben in Deutschland zu unterstützen.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Ich arbeitete als Englisch- und Deutschdozentin an der Staatlichen Sprachschule in Liberec, als Lehrerin und Dozentin an der Handelsakademie und Staatlichen Sprachschule in Liberec, als Fortbildnerin für Englisch- und Deutschlehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen am Lehrerfortbildungszentrum Liberec sowie als Lehrerin und Dozentin für die Metropolitan University Prague in Liberec. Später wurde ich stellvertretende Leiterin mit Verantwortung für die Staatliche Sprachschule an der Handelsakademie und Staatlichen Sprachschule in Liberec. Nach der Elternzeit unterrichtete ich Englisch und Deutsch an der Mittleren Fachschule und dem Gymnasium Na Bojišti in Liberec, Englisch am F.-X.-Šalda-Gymnasium und schließlich Englisch und DaZ an der Richard-von-Schlieben-Oberschule in Zittau.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Ich habe bereits seit meinem zweiten Studienjahr in diesem Bereich gearbeitet.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Wahrscheinlich darauf, stellvertretende Leiterin geworden zu sein. Außerdem bin ich stolz darauf, eine hohe fachliche Expertise darin entwickelt zu haben, Hauptschülerinnen und Hauptschüler durch ihre Abschlussphase zu begleiten: sie auf Prüfungen vorzubereiten, sie zu weiteren Bildungswegen zu beraten und ihnen bei der Wahl geeigneter Prüfungsstrategien zu helfen.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Nein, nicht im Ausland.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Weil der Arbeitsweg machbar ist.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Ja.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Beherrschen Sie die Sprache. Das hebt Sie von anderen internationalen Bewerberinnen und Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt ab; praktische Erfahrung können Sie später sammeln. Erwarten Sie nicht alles sofort — bleiben Sie vernünftig und realistisch, sowohl in Ihren Erwartungen als auch in Ihrer Selbstdarstellung. Selbsterkenntnis und Selbstreflexion sind große Vorteile.


Jitka Motýľová verbindet einen Hintergrund in Kulturerbe und Sozialer Arbeit mit praktischer Erfahrung in Gemeindeprojekten, Verwaltung und Kommunikation. Heute lebt sie in Zittau und arbeitet für 3mag.eu, ein Magazin und Veranstaltungskalender für das Dreiländereck. Dort nutzt sie digitale Kommunikation, Marketing und Partnerschaftsarbeit, um das kulturelle Leben über tschechische, polnische und deutsche Grenzen hinweg zu verbinden.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Ich bin Jitka Motýľová, tschechische Staatsbürgerin und lebe in Zittau, Deutschland.

Was und wo haben Sie studiert?

Ich habe Präsentation und Schutz des Kulturerbes an der Philosophischen Fakultät der Universität Hradec Králové studiert. Außerdem habe ich Soziale Arbeit an der Prager Zweigstelle der St. Elisabeth Universität für Gesundheit und Soziale Arbeit in Bratislava studiert.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Kulturerbe: Meine Eltern haben mich von Kindheit an an Kultur herangeführt, und ich interessierte mich schon immer für Literatur, Kunst und Theater. Soziale Arbeit: Ich sehe Soziale Arbeit als eine wichtige Säule der Gesellschaft. Ursprünglich wollte ich psychotherapeutisch arbeiten, merkte aber während des Studiums, dass meine Persönlichkeit dafür nicht geeignet war — und nach der Geburt meiner Kinder, dass mir dafür auch nicht mehr die nötige Fürsorgekapazität blieb.

Welche praktischen Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Kulturerbe: Ich habe gelernt, große Informationsmengen schnell aufzunehmen, strukturierte Texte zu schreiben und verlässliche Quellen zu finden. Ich erwarb Kenntnisse in Geschichte, Archäologie, Denkmalpflege und kreativem Schreiben sowie grundlegende Fähigkeiten im Grafikdesign. Soziale Arbeit: Ich lernte die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen kennen, außerdem Theologie, die Bibel und Recht.

Was ist Ihre aktuelle Position, und was umfasst Ihre Arbeit?

Ich arbeite für 3mag.eu, ein Magazin und Veranstaltungskalender für das Dreiländereck. Meine Arbeit umfasst die Kommunikation mit Partnern, die Administration der Website, Marketing und Social Media.

Können Sie Ihren beruflichen Weg seit dem Studienabschluss kurz beschreiben?

Nach dem Studium arbeitete ich in mehreren Kurzzeitprojekten des Vereins Náš kraj in der Region Liberec mit, unter anderem an der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine Gruppe von Gemeinden, an Grundschulprojekten zu Alleen und an der Restaurierung kleiner Denkmäler. Nach meinem Umzug nach Prag war es schwierig, im Kulturbereich Arbeit zu finden, weil mir Erfahrung und Netzwerk in einer sehr wettbewerbsintensiven Stadt fehlten. Zunächst arbeitete ich im vegetarischen Restaurant Maitrea nahe dem Altstädter Ring, wo ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen, Touristinnen und Touristen, Stresssituationen und der Leitung eines Schichtteams sammelte. Danach hatte ich Verwaltungspositionen bei der Tschechischen Vereinigung für Psychotherapie und der Gesellschaft für Familien- und Systemische Therapie. Nach meinem Umzug nach Zittau und der Elternzeit kam ich zu 3mag.eu — zehn Jahre nach meinem Studienabschluss.

Wie lange hat es gedauert, nach dem Abschluss eine Stelle zu finden?

Sofort, allerdings nicht in dem Fachbereich, den ich studiert hatte.

Auf welchen beruflichen Erfolg sind Sie bisher besonders stolz?

Ich bin stolz auf meine Arbeit für 3mag.eu. Ich schätze die Idee des Dreiländerecks und der Verbindung von Tschechien, Polen und Deutschland. Wir machen Menschen mit interessanten Kulturveranstaltungen, Orten und Persönlichkeiten bekannt — unabhängig von Grenzen. Im Februar 2026 erhielt der Verein Náš kraj den Preis der Stadt Liberec für die kulturelle Leistung des Jahres 2025 für die Organisation des KI-NO Urban Festival in der Pražská-Straße in Liberec.

Haben Sie auch außerhalb der Euroregion Neisse nach einer Stelle gesucht?

Als ich in Prag lebte, suchte ich dort nach Arbeit. Nach meinem Umzug nach Zittau wurde es für mich Priorität, in Zittau eine Stelle zu finden, und ich bin froh, dass es gelungen ist.

Warum haben Sie sich entschieden, in der Region zu bleiben?

Ich kehrte zurück, weil ich schwanger war und nicht in Prag bleiben wollte. Die Rückkehr war auch sinnvoll, weil ich dadurch näher bei meiner Familie war, die bei der Kinderbetreuung helfen konnte. In Liberec wollten wir allerdings nicht leben, daher kam Zittau ins Spiel — und ich bereue es keineswegs. Wir kamen ein Jahr vor der Covid-Pandemie, als die Immobilienpreise noch niedrig genug waren, um ein Haus zu kaufen; auf tschechischer Seite wäre das für uns finanziell schon nicht mehr realistisch gewesen. Es ist ruhig, umgeben von schöner Natur und nah an Tschechien. Am Wochenende fühlt es sich für mich an wie Urlaub.

Hatten Sie während Ihres Studiums Kontakt zu regionalen Arbeitgebern?

Nein, ich habe nicht in dieser Region studiert.

Welchen Rat würden Sie heutigen Studierenden geben, die über eine Karriere in der Euroregion Neisse nachdenken?

Weil viele junge Deutsche nach Westdeutschland gehen, gibt es hier gute Chancen für Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Es sind nicht unendlich viele, aber es gibt sie — besonders in technischen Bereichen — und die Region braucht außerdem Lehrkräfte und Fachkräfte in sozialen Berufen. Auch das starke deutsche Sozialversicherungssystem ist ein Vorteil. Lernen Sie Deutsch: Fremdsprachen zu lernen ist bereichernd und gut für das Gehirn. Man kann ein Leben im Ausland erleben, ohne weit von zu Hause entfernt zu sein. Die Euroregion Neisse hat großes Potenzial, braucht aber intelligente, gut ausgebildete Menschen, denen die Region am Herzen liegt und die sie weiterentwickeln möchten.

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